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Weserbergland

Anreise & beste Reisezeit

Wann sich die Räder lohnen und wie du am besten in die Region kommst.

Anreise

Beste Reisezeit, Höhenwetter und Anreise über A2 und A7

Motorrad auf einer Höhenstraße mit Blick über Rapsfelder und bewaldete Höhenzüge
Höhenblick über die Rapsfelder bei Brevörde

Das Weserbergland ist ein typisches Mittelgebirge, und das prägt Klima wie Saison. Die beste Zeit für eine Motorradtour liegt zwischen Mai und September, mit den wärmsten Monaten Juni, Juli und August. Die Schultern der Saison – April und Oktober – können wunderschön sein, bringen aber kühlere Temperaturen und ein höheres Regenrisiko mit; in den Höhenlagen ist Schneefall bis in den April hinein möglich.

Wetter: lokal sehr unterschiedlich

Die lange Nord-Süd-Ausdehnung entlang der Weser und die umliegenden Höhenzüge sorgen dafür, dass das Wetter innerhalb der Region oft stark variiert – während es im Wesertal trocken ist, kann der Solling in Wolken hängen. Als Mittelgebirge erhält die Region mehr Niederschlag als das Flachland (in deutschen Mittelgebirgen typisch 700 bis 1.500 mm im Jahr), und die vorherrschenden Westwinde bringen das ganze Jahr über feuchte Atlantikluft. Für Motorradfahrer heißt das: auf wechselhaftes Wetter einstellen, in den Höhen mit Nebel und Nässe rechnen, Regenkombi und warme Kleidung gehören auch im Sommer ins Gepäck.

Anreise: über A2, A7 und die B83

Das Weserbergland ist verkehrsgünstig erreichbar. Von Norden und aus dem Ruhrgebiet führt die A2 heran (Abfahrten Richtung Bad Eilsen/Bückeburg im Norden); von Süden und Norden verbindet die A7 (Hannover–Kassel) die Region, mit guten Zufahrten zu Hann. Münden und in Richtung Hameln. Innerhalb der Region ist die B83 die zentrale Lebensader entlang der Weser. Wer mit dem Motorrad anreist, verlässt die Autobahn am besten frühzeitig und rollt über die Landstraßen ein – das spart den langweiligen Autobahnteil und stimmt auf die Kurven ein.

Werktags fahren – der entscheidende Tipp

Ein Punkt zum Schluss, der für dieses Revier mehr zählt als jede Streckenempfehlung: Die bekannten Kurvenstrecken fahren sich unter der Woche deutlich besser. An sonnigen Wochenenden sind Köterberg, Ottensteiner Kurven und Rühler Schweiz stark befahren, die Kontrollen dichter und – an den Lärmpause-Sonntagen von April bis Oktober – Teile der Strecken zeitweise gesperrt oder auf Tempo 40 begrenzt. Werktags ist von alldem wenig zu spüren. Und weil die Diskussion über weitere Sperrungen hier anhand konkreter Strecken geführt wird, entscheidet das Verhalten jedes Einzelnen mit darüber, was in den nächsten Jahren noch befahrbar ist.

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